K und K und K und K und K und K

Solveig schreibt bei der Störung:

K wie Kein Aprilscherz!!! Sondern K wie Künstlerkolonie. Oder Kunst und Kaffee. Oder Kontakt und Kommunikation.

Oder doch Kultur- und Kongresszentrum. Das mondäne Gebäude mit Hintereingang zur unpopulären oberen Leipziger Straße ist stadtbekannt. Eine Künstlervereinigung haucht ihm derzeit neues Leben ein. Die monatlich stattfindenden Themenabende sind bestens besucht. Das macht Mut für mehr.

Mehr Kaffee, Kontakt, Kommunikation und Kultur. In der „Goldenen Rose“ hat Stephan Schirrmeister vom Verein HausHalten erfreuliche Erfahrungen mit Freiwilligen-Initiativen und Vereinen gemacht. Der Laden läuft.

Durch seine Vermittlung fanden die K und K – Künstlerinnen und die Genossenschaft Halle-im-Wandel zusammen. Die Geno und ihre Freund*innen sorgen ab 1. Mai ehrenamtlich dafür, dass das Kultur-Café von Montag bis Freitag zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr öffnet. Abends finden kleine Events organisiert von Vereinen oder Interessengruppen statt; Tangoabende, Tauschbörsen der Lindentalerleute, Musik-, Kultur- und politische Veranstaltungen … Der Samstag ist für Thementage reserviert. Dazu kann das Cafe’ angemietet werden. Und am Sonntag wird zu veganem Brunch oder Kaffeeklatsch eingeladen.

Am 1. April gibt es ab 11.00 Uhr einen Vorgeschmack, um 13.00 Uhr auch mit richtig was zu essen vom Mitbring-Buffet. Das Projekt Kultur-Cafe’ wird vorgestellt und ab 15.00 Uhr in Form einer Zukunftswerkstatt entwickelt. Dazu sind alle an der Gestaltung der Cafe’-Nutzung interessierten Menschen und Gruppen in die Werkstatt im K und K eingeladen.
Dabei soll auch das Kunst-Konzept „Social Design“ diskutiert werden.

Der herkömmliche Design-Begriff geht davon aus, dass einer oder wenige Personen gestalterische Entscheidungen treffen, die kurzfristig auf das konsumierende Individuum zielen. Die Themen unserer heutigen Gesellschaft sind jedoch zu komplex, als dass sie aus einer individuellen Perspektive betrachtet werden können. Die Idee des „Social Design“ bedeutet Gestaltung ohne Autor. Viele gestalten den sozialen Raum für Viele entsprechend ihren gemeinsamen Bedürfnissen, ausgerichtet auf langfristige Nutzung und Wirkung.
Wie also kann K und K künftig gestaltet werden?

Solveig Feldmeier

Ein Gedanke zu „K und K und K und K und K und K

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