Projekt UrbanGardening Große Märkerstraße

 

Ecke Große Märkerstraße/Kuhgasse gibt es einen recht hochfrequentierten, ziemlich hässlichen, dreckigen und häufig als Toilette missbrauchten Parkplatz. Das Gelände besteht jedoch nicht vollständig aus Parkfläche (Schotter), sondern bietet im hinteren drittel ein eigentlich sehr schönes kleines Fleckchen Erde.

Der Clou ist, dass wohl zu dem kleinen Grünstreifen das letzte verbliebene Stück der Hallenser Stadtmauer gehört.

– Schade ist natürlich überhaupt, dass das kleine Waldstück nicht genutzt wird. Die Innenstadt ist ziemlich verbaut und solche „wilden Ecken“ findet man selten bis garnicht. Darüber hinaus ist es total ärgerlichen, dass das der Hain als Toilette oder Mülldeponie genutzt wird. Das ist sogar recht dramatisch für die Stadtmauer, da Urin die Substanz der Mauer zerstört.

– Die Idee: Gemeinsam aufräumen & gärtnern, dadurch Aufmerksamkeit & Bewusstsein schaffen für unsere Natur und kulturelle/historische Güter (Stadtmauer) erhalten… alles weiter ergibt sich…

– Das Problem: ich komme nicht an die Eigentümerin ran, deren
Einverständnis unserem Projekt – sagen wir mal – einen legalen Unterbau liefern würde. Die Eigentümerin des Parkplatzes hat eine Mitarbeiterin – diese Mitarbeiterin hat eine Verwaltung eingesetzt – und die Verwaltung will mir weder die Nummer der Eigentümerin, noch die Nummer der Verwaltung geben, hat unser Anliegen aber weitergegeben. Also alles etwas kompliziert, aber durchaus nicht unmöglich 🙂

– Die nächsten Schritte: Vielleicht könnten wir uns ja mal alle zusammensetzen und überlegen, wie wir weiter vorgehen möchten? Was tun, wenn sich die Verwaltung nicht meldet? Illegal pflanzen? Schilder aufstellen? Die Stadt mal wegen der Stadtmauer anhauen?!

Johannes

4 Gedanken zu „Projekt UrbanGardening Große Märkerstraße

  1. Hallo und guten Tag – von meinem Büro aus schaue ich seit mehr als 10 Jahren täglich auf diesen ungepflegten Parkplatz sowie den kleinen stets zugewucherten Urwald. Dieser Parkplatz (er soll im Besitz zweier Anwälte sein) ist eine echte Zumutung für alle Anwohner und hätte ich mehr Zeit, würde ich gegen die Eigentümer schon längst engagierter vorgegangen sein. Meine Beschwerden über den Bürgerbriefkasten der Stadt sind unbeantwortet geblieben.
    Der grüne Streifen wurde erst im Frühjahr von Müll und Unterholz befreit. Nach 4 Monaten ist wieder im Urzustand. Der Parkplatz ist desweiteren eine ernst zunehmende Umweltbelastung.
    Im Hochsommer trocknet der Boden derart aus, das schon bei leichtem Wind große Staub- und Dreckwolken entstehen. Hier werden natürlich durch die Stadt keine Feinstaubmessungen durchgeführt. Ein Schließung der Anlage wäre dann nur folgerichtig.
    Wenn es kräftig regnet, spült der Boden so stark aus, dass eine rote schlammige Masse direkt in die öffentlich Kanalisation fließt. Die Bestabndsbäume sind ungepflegt, extrem spröde und somit auch echt gefährlich. Bei starkem Wind brechen die Äste ab und gefährden Leben und Eigentum.

    Kurz gesagt – mit der Pflege des grünen Streifens ist es nicht getan. Die Pflege des Parkplatzes muss einhergehen. Dies ist aber Sache der Eigentümer. Die verdienen sich schließlich Monat für Monat eine goldene Nase und sollten wenigsten einen Teil auch in die Sanierung und Pflege stecken.
    Sollte Ihr Hilfe und Unterstützung benötigen, dann gebt Bescheid. Ich schau was wir tun können.

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